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Abfall: Jeder kurzzeitige (weniger als 1 Minute) Spannungsabfall.


Absackung: Siehe „Abfall".


Ampere: Eine Einheit für den elektrischen Strom. In einem Wassersystem würde man den Fluss von Millionen von Wassermolekülen in Litern pro Minute ausdrücken. In einem elektrischen System wird der Fluss von Millionen von Elektronen in A oder Ampere ausgedrückt.


Ausfall: Der vollständige Verlust der elektrischen Spannung.


Glitch: Ein umgangssprachlicher Begriff für einen Spannungsstoß oder eine Spannungsänderung, der zur Folge hat, dass Geräte sich falsch verhalten.


Kritische Last: Geräte und Ausrüstung, die als wichtig oder unabdingbar für die Sicherheit des Personals oder die wirtschaftliche Gesundheit eines Unternehmens identifiziert wurde.


Blindleistung: Blindleistung ist die Differenz zwischen Scheinleistung und Wirkleistung. Sie wird berechnet, indem die Wirkleistung von der Scheinleistung subtrahiert wird. Blindleistung wird in VAr (Volt-Ampere reaktiv) oder kVAr (Kilovolt-Ampere reaktiv) gemessen.


Blindwiderstand: Der Blindwiderstand hat zwei Komponenten: kapazitiver Blindwiderstand und induktiver Blindwiderstand. Die Werte des Blindwiderstands werden durch die Werte des einzelnen Kondensators oder der einzelnen Induktivität sowie von der Frequenz des Stroms bestimmt, der in dem Schaltkreis fließt.


Durchhänger (Drop): Ein umgangssprachliches Wort, das manchmal verwendet wird, um Spannungsabfälle oder Unterspannungen zu beschreiben.


Erdleiter: Der physische Leiter, der das Gehäuse eines elektrischen oder elektronischen Geräts mit dem Erdungsmittel des elektrischen Systems verbindet. Dieser Leiter wird manchmal auch Schutzerde genannt und er kann ein grüner isolierter Leiter sein, ein blankes Kupferkabel, ein Kanal, eine Hohlrinne oder ein Kabelschacht. Der Zweck des Erdleiters ist, dem Fehlstrom im Falle eines Kurzschlusses einen niederohmigen Weg zu bieten, so dass der Schaltkreis schnell spannungsfrei gemacht werden kann, um Brandgefahr oder Stromschläge zu verhindern.


Dedizierte Leitung: Eine veraltete Methode zur Bereitstellung von sauberer, rauschfreier Spannung für ein Computersystem. Eine dedizierte Leitung ist eine, bei der eine eigene Phase, ein eigener Nullleiter und eine eigene Erdung durchgängig von einem Verteiler zu einer elektrischen Last verläuft.. Die Leitung kann nur die dafür bestimmte Last versorgen und die Phase muss ihre eigene Sicherung haben. Darüber hinaus muss die dedizierte Leitung in ihrem eigenen metallischen Kabelschacht oder Kabelboden verlaufen, ohne dass dort noch weitere Leitungen verlegt sein dürfen. Der Nullleiter und die Erde dürfen nicht „verkettet”” oder zusammen mit einem anderen Schaltkreis benutzt werden. Die Fähigkeit von dedizierten Leitungen, eine rausch- und störungsfreie Umgebung zu garantieren, reicht für die hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten, geringen Betriebsspannungen und die für den Betrieb kritische Natur der modernen Technologie nicht aus.


Flicker: Eine Spannungsänderung von kurzer Dauer, die aber lange genug ist, um vom menschlichen Auge als Lichtflackern wahrgenommen zu werden.


Frequenz: In einem Wechselstromsystem steigt der Wert der Spannungs-Sinuswelle von Null bis zu einem Maximum an, sinkt dann auf Null, steigt dann zu einem Maximum in der entgegengesetzten Richtung und fällt dann wieder auf Null. Dies beschreibt einen vollständigen Zyklus. Die Anzahl der vollständigen Zyklen pro Sekunde wird Frequenz genannt. Hertz (Kurzzeichen Hz) ist die SI-Einheit für die Frequenz. Die Einheit wurde nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz benannt. In Nordamerika beträgt die Frequenz 60 Hz. In Europa und in den meisten Ländern Afrikas und Asiens beträgt sie 50 Hz.


Geerdeter Leiter: Bezeichnet den Nullleiter eines elektrischen Systems, der mit der Erdreferenz der Einrichtung verbunden ist, um das elektrische System der Einrichtung auf die Erde zu referenzieren.


Gleichrichter: Ein Gerät, das Wechselstrom (AC) in Gleichstrom (DC) umwandelt.


Gleichstrom (DC): Ein elektrisches System, bei dem der Strom nur in eine Richtung fließt. Eine Batterie ist ein Beispiel für eine Gleichspannungsquelle.


Gleichtaktspannung: Eine Spannung jeglicher Amplitude oder Frequenz, die zwischen Phase und Erde oder zwischen dem Nullleiter und Erde gemessen wird. Eine Spannung zwischen Nullleiter und Erde ist eine Gleichtaktkomponente, die häufig Störungen von Computersystemen verursacht. Die Spannung zwischen Nullleiter und Erde sollte immer als 0,5 Volt (ein halbes Volt) oder weniger begrenzt werden.


Impedanz: Impedanz ist der Widerstand, der ein Material dem Fluss eines elektrischen Stroms in einem elektrischen Wechselstromsystem bietet. Impedanz besteht aus zwei Teilen – Widerstand und Blindwiderstand. Die Impedanz wird in Ohm gemessen.


Isolierte Erde: Ein isolierter Leiter zur Erdung von Geräten, der im gleichen Schacht verläuft wird die Stromzuführungsleiter. Dieser Leiter ist auf seiner gesamten Länge vom metallischen Kabelschacht und allen Erdungspunkten isoliert. Ein isolierter Erdungsleiter darf nur an einem Punkt mit der Erdung des elektrischen Systems verbunden werden, an dem der Nulleiter der Einrichtung (geerdeter Leiter) mit Erde verbunden ist. Ein Beispiel dafür wäre der Serviceeingang oder an einem Verteilungsuntertransformator.


Kurzzeitiger Ausfall: Eine kurze Unterbrechung der Stromzufuhr, die im Allgemeinen zwischen 1/30 Sekunde (2 Schwingungen) und 3 Sekunden dauert.


Leistungsfaktor: Das Verhältnis zwischen Watt und Volt-Ampere. Dieses Verhältnis wird im Allgemeinen als Dezimalbruch ausgedrückt. Ein Leistungsfaktor von 1,00 steht für die Einheit von Watt und Volt-Ampere.


Leitungsregler (Line Conditioner): Ein Gerät, das für die Erfüllung der Anforderungen der angeschlossenen elektrischen oder elektronischen Last an die Qualität der elektrischen Spannung sorgt. Im Falle eines linearen Netzteils kann der Leitungsregler ein Spannungsregler sein. Im Falle eines Schaltmodus-Netzteils kann der Leitungsregler ein Trenntransformator mit einem Rauschfilter und einem Überspannungsschutz sein. Im Falle eines einfachen elektrischen Geräts wie beispielsweise einem Motor kann der Leitungsregler lediglich ein Überspannungsschutz sein. Der Begriff Leitungsregler wird vielfach falsch verwendet. Es muss verstanden werden, dass nicht alle Leitungsregler gleich funktionieren und dass die Fähigkeiten eines Leitungsreglers an die Anforderungen der angeschlossenen Leitung bezüglich der Spannungsqualität angepasst werden müssen.


Lineares Netzteil: Ein Netzteil, dass Wechselstrom in den Gleichstrom umwandelt, der benötigt wird, um einen elektronischen Schaltkreis zu betreiben. In einem linearen Netzteil wird die Wechselspannung zunächst heruntergespannt, dann gleichgerichtet und dann mit einem Reihenregelungsgerät geregelt. Lineare Netzteile verdanken ihren Namen der Tatsache, dass es eine lineare Beziehung zwischen dem Wert der Wechselstrom-Sinuswellenspannung und dem Stromverbrauch des Netzteils aus dem Wechselstromkreis gibt. Lineare Netzteile haben im Allgemeinen einen niedrigeren Wirkungsgrad, weil das Reihenregelungsgerät bei der Herstellung und Regelung der Ausgangs-Gleichspannungen große Mengen an Wärme erzeugt. Darüber hinaus können Netzteile im linearen Modus eine gut geregelte Eingangs-Wechselspannung benötigen. Ein Vorteil von linearen Netzteilen ist, dass sie wenig elektrisches Rauschen erzeugen.


Normale (Nenn-) Spannung: Die normale oder vorgesehene Spannung, die zur Bestimmung der Spannungsklasse einem System zugewiesen ist.


Notstromgenerator: Eine Ersatzspannungsquelle, die für gewöhnlich von einem Benzin- oder Dieselmotor angetrieben wird.


Oberschwingung: Eine ganzzahlige Vielfache der Grundspannungsfrequenz. Bei einem 60 Hz-System hat die 2. Oberschwingung eine Frequenz von 120 Hz, die dritte Oberschwingung hat 180 Hz, die vierte 240 Hz und so weiter.


Oberschwingungsstörung: Die Änderung der Wellenform (Sinuswelle) der normalen Spannung oder des normalen Stroms auf Grund der Tatsache, dass ein Gerät andere Frequenzen als die normalen 60 Schwingungen pro Sekunde erzeugt.


Ohm: Eine Einheit für den Widerstand oder die Impedanz.


Ohmsches Gesetz: Die Beziehung zwischen Spannung, Strom und Widerstand in einem Gleichspannungsstromkreis. Falls zwei Werte bekannt sind, kann der andere berechnet werden. Diese Beziehung kann auf viele verschiedene Arten ausgedrückt werden. Die Grundbeziehung ist Spannung (U) gleich Strom (I) mal Widerstand (R). Für Wechselstromkreise gilt das Ohmsche Gesetz in modifizierter Weise. Wechselstromkreise haben eine Impedanz an Stelle eines Widerstands. Die Impedanz ist dafür verantwortlich, dass Wechselstromkreise einen Leistungsfaktor haben, der bei allen Berechnungen berücksichtigt werden muss.


Phasenbeziehung: Die zeitliche Beziehung zwischen Spannung und Strom. Wenn die Spannung und der Strom während einer Schwingung gleichzeitig ihren Nulldurchgang haben, dann sagt man, dass sie in Phase sind. Phasenverschiebungen werden in Grad ausgedrückt. Eine Schwingung stellt 360 Grad dar. In einem rein kapazitiven Schaltkreis eilt der Strom der Spannung um 90 Grad voraus. In einem rein induktiven Schaltkreis eilt die Spannung dem Strom um 90 Grad voraus. In einem rein Ohmschen Schaltkreis sind Spannung und Strom in Phase.


Rauschen: Ein unerwünschtes hochfrequentes elektrisches Signal, das das normale Spannungsmuster (Sinuswelle) verändert. Rauschen kann entweder von hoher Amplitude oder von niedriger Amplitude sein.


Regeltransformator: Erhält bei Änderungen der Eingangsspannung um bis zu 20% eine relative konstante Ausgangsspannung aufrecht. Regeltransformatoren sind häufig ein ferroresonanter Transformatorentyp, bei dem die Spannung geregelt wird, indem ein Strom in einem magnetischen Feld gespeichert wird. Regeltransformatoren sind im Allgemeinen Geräte mit hoher Impedanz und damit für die meisten modernen Computer mit Schaltmodus-Netzteilen ungeeignet.


Schaltnetzteil (SNT): Eine Netzteiltechnologie, mit der Wechselstrom in Gleichstrom zur Verwendung durch ein elektronisches System umgewandelt wird. Die SNT-Technologie nutzt Schalttransistoren, die mit sehr hoher Frequenz betrieben werden, um ein Kondensatorreservoir in ausreichend geladenem Zustand zu halten, um die richtige Gleichspannung zu liefern, die vom elektronischen Schaltkreis benötigt wird. Die SNT-Technologie hat einen hohen Wirkungsgrad, weil sie keine „verlustreiche“ Reihenregelung braucht, die in linearen Netzteilen verwendet wird. Aus dem Schaltkreis wird nur dann Strom entnommen, wenn der Ladungszustand des Kondensatorreservoirs dies erfordert. Die SNT-Technologie ist insofern eine Technologie „konstanter Leistung“, als die Stromaufnahme des Netzteils steigt, wenn die Netzspannung sinkt, und die Stromaufnahme sinkt, wenn die Netzspannung steigt. Die SNT-Technologie ist relativ unempfindlich gegenüber Spannungsregelungsproblemen. Die Technologie verwendet eingangsseitig jedoch keinen Abspanntransformator, was bedeutet, dass sie das elektronische System nicht befriedigend von der Stromquelle isoliert. Die SNT-Technologie produziert wegen der hochfrequenten Arbeitsweise der Schalttransistoren elektrisches Rauschen.


Scheinleistung: Die Leistung, die scheinbar von einer Last aufgenommen wird. Die Scheinleistung wird in VA oder Volt-Ampere ausgedrückt und wird berechnet, indem der von der Last aufgenommene Strom mit der Spannung multipliziert wird, die die Last versorgt.


Swell: Jeder kurzzeitige (weniger als eine Minute) Spannungsanstieg.


Spannung: Der elektrische „Druck“, der für den Stromfluss sorgt.


Spannungsregler: Ein Gerät, dass die Ausgangsspannung trotz schwankender Eingangsspannung innerhalb eines erwünschten Bereichs hält. Diese Geräte bieten normalerweise wenig oder gar keinen Schutz gegen Spannungsspitzen oder Rauschen.


Spitze: Siehe „Überspannung".


Störung: Jegliche Abweichung von den Nennwerten der Spannungsquelle. Störungen können Stöße, elektrisches Rauschen, Spannungsänderungen, Oberschwingungen, Ausfälle etc. sein.


Stoß: Siehe „Überspannung"


Strom: Der „Fluss“ der Elektrizität. Ähnlich wie Wasser folgt ein Strom dem Weg des geringsten Widerstands. Folglich findet ein elektrischer Strom immer den einfachsten Weg zur Erde. Strom wird in A oder Ampere gemessen.


Symmetrische Spannung: Jede Spannung (außer der grundlegenden 50 Hz oder 60 Hz), die zwischen Phase und Nulleiter in einem Einphasensystem oder zwischen zwei beliebigen Phasen in einem Drehstromsystem gemessen wird. Eine symmetrische Spannung kann jede Amplitude oder Frequenz haben. Symmetrische Störspannungen können den zuverlässigen Betrieb eines Computersystems stören oder Komponenten verschlechtern oder zerstören. Symmetrische Spannungsstörungen sollten auf 10 Volt oder weniger begrenzt werden.


Trenntransformator: Ein Gerät, das empfindliche elektrische Geräte elektrisch trennt und schützt, indem elektronisches Rauschen gepuffert und die Verbindung zwischen Nullleiter und Erde wiederhergestellt wird. Kraft der Verbindung zwischen Nullleiter und Erde eliminieren Trenntransformatoren Spannungen zwischen Nulleiter und Erde – eine Art von Gleichtaktstörungen.


TVSS: Siehe „Überspannungsschutzgerät"


Unterbrechung: Siehe „Ausfall".


Überspannung: Ein Anstieg der Spannung außerhalb der normalen Spannungsbereiche (10% oder mehr), der mehr als eine Minute lang dauert.


Überspannung: Ein plötzlicher dramatischer Anstieg der Spannung, der typischerweise weniger als 1/120 Sekunde lang dauert.


Überspannungsableiter (SPD, Surge Protective Device): Ein Gerät, das dafür gemacht ist, plötzliche hohe Spannungen zu begrenzen. Auch bekannt aus Überspannungsunterdrücker, Überspannungssperre und Spannungsspitzenunterdrücker (TVSS, Transient Voltage Surge Suppressor). Diese Geräte reichen aus, um das Ausmaß katastrophaler Ereignisse zu mindern. Sie arbeiten jedoch so, dass überschüssige Spannung in die Sicherheitserdung des elektrischen Systems abgeleitet wird. Dabei erzeugen sie eine Gleichtaktstörung, die die Funktion von mikroprozessorbasierten elektronischen Systemen unterbrechen kann.


Unterspannung: Ein Spannungsabfall außerhalb des normalen Spannungswerts (10% oder mehr), der länger als eine Minute lang andauert.


Unterbrechungsfreie Spannungsversorgung (USV): Ein System, dass so konstruiert ist, dass es automatisch Spannung liefert, falls die Netzspannung unterbrochen wird. USV gibt es als Ersatzspannungsquelle in Line-Interactive Ausführung oder als Online Ausführung. Eine USV sorgt nicht notwendigerweise für die Spannungsqualität und man muss darauf achten, dass die USV alle Anforderungen an die erforderliche Spannungsqualität erfüllt.


Volt: Eine Einheit für den elektrischen Druck. In einem Wassersystem könnte der Druck als Kilogramm pro Quadratzentimeter ausgedrückt werden. In einem elektrischen System wird der Druck, der die Elektronen dazu veranlasst, sich zu bewegen, Spannung genannt. Die in den meisten Wohnhäusern verwendete Spannung beträgt 120 und 240 Volt. Unternehmen benutzen typischerweise Spannungen von 120 und 208 oder 277 und 480 Volt.


Volt-Ampere (VA): Das Produkt aus Volt mal Ampere. Ein Kilovolt-Ampere (kVA) entspricht eintausend Volt-Ampere. VA ist auch als Scheinleistung bekannt


Wahre Leistung: Siehe „Wirkleistung“


Watt (W): Eine Leistungseinheit, die dem Produkt aus dem Stromwert von einem Ampere entspricht, der in Phase mit dem Druck von einem Volt fließt. Ein Kilowatt sind tausend Watt. Watt ist ein Ausdruck für wirkliche oder Wirkleistung.


Wattstunde (Wh): Eine Energieeinheit, die einer Leistung von einem Watt eine Stunde lang entspricht. Eine Kilowattstunde sind tausend Wattstunden.


Wechselrichter: Gerät, das Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) umwandelt.


Wechselstrom (AC): Ein elektrisches System, bei dem die Spannungspolarität und der Stromfluss regelmäßig die Richtung ändert. Ihr Zuhause ist ein Beispiel für ein System, das mit Wechselstrom betrieben wird.


Wellenformstörung: Jede Qualitätsabweichung hinsichtlich der Wellenform der Spannung oder des Stroms.


Widerstand: Der Widerstand, den ein Material einem gleichförmig fließenden elektrischen Strom in einem Gleichstromkreis entgegensetzt. Der Widerstand wird in Ohm gemessen.


Wirkleistung: Der Leistungsbetrag, der tatsächlich von der Last verbraucht wird. Die Wirkleistung wird in Watt angegeben und wird berechnet, indem der von der Last verbrauchte Strom gemessen und mit der Spannung multipliziert wird, mit der die Last versorgt wird und das Ergebnis dann mit dem Leistungsfaktor der Last multipliziert wird.


Die Neunen der Zuverlässigkeit: Die Zuverlässigkeit eines elektrischen Systems ist eine Kombination aus sowohl seiner Verfügbarkeit (Ausfallfreiheit) als auch seiner Qualität (Störungsfreiheit). Die Zuverlässigkeit wird als Prozentwert ausgedrückt. 99% würde als zwei Zuverlässigkeits-Neuner ausgedrückt werden. 99.9% wäre drei Neuner zuverlässig, 99.99% wäre vier Neuner zuverlässig und so weiter. Ein gut geführtes elektrisches System in OECD Nationen hat eine Zuverlässigkeit von etwa drei Zuverlässigkeits-Neunern. Bei einem 24 x 7-Betrieb bedeutet dies etwa 8,8 Stunden pro Jahr, in denen die Verfügbarkeit und Qualität des elektrischen Systems nicht ausreichend ist, um eine betriebskritische elektronische Last zuverlässig mit Spannung zu versorgen.


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